Optikhaus Ströble in Tuttlingen


Aktuellste Brillenmode, große Auswahl zum fairen Preis


Ströble Optik bietet eine große Auswahl internationaler Marken. Attraktive Designs, beste Qualität und faire Preise zeichnen unser Angebot aus. Welche Fassung für Sie die richtige ist? Wir helfen Ihnen gerne, das richtige Modell für Sie zu finden. Typgerecht, modisch und stilecht: Auf den professionellen Blick unserer Mitarbeiter können Sie sich verlassen.

Bei uns finden Sie die aktuellste Brillenmode namhafter Hersteller wie:

Chanel, Gucci, Dolce&Gabbana, Dior, Porsche Design, Mykita, Ic Berlin, Rodenstock, Police, Boss, Tag Heuer, Adidas, Nike, Etnia, JF Rey, Silhouette, TODS, S.Oliver, Marco Polo, Bogner,Ray Ban, Prada, Flair                                      und noch viele mehr


                                                                                                           

                                  



Augenglasbestimmung


Zur Vermessung Ihrer Glasstärke können Sie jederzeit und ohne Terminabsprache bei uns vorbeikommen.

Mit modernster, computergestützter Messtechnik schaffen wir für Sie ein noch nie dagewesenes Seherlebnis.

Für den optimalen Schliff und brilliantes Sehen verwenden wir Markengläser namhafter Hersteller wie Hoya oder Rodenstock.

 



Kleine Augenkunde


Unser Auge


Unser Auge funktioniert wie eine Filmkamera: Wie bei einem Kameraobjektiv fällt Licht durch die einzelnen „Bauteile“ des Auges – Hornhaut, vordere Augenkammer, Pupille, Linse und Glaskörper. Auf der Netzhaut wird das Licht gebündelt, Bilder entstehen. Von der Netzhaut wandern diese Bilder über den Sehnerv zum Gehirn: Wir sehen!

Aus der Kombination der Bildeindrücke beider Augen entsteht eine räumliche Vorstellung unserer Umgebung. Die Augen vermitteln mehr Eindrücke als jedes andere Sinnesorgan. Pro Sekunde nehmen sie zehn Millionen Informationen auf und geben sie ans Gehirn weiter. Das Sehen ist so selbstverständlich, dass wir einfach davon ausgehen, klar sehen zu können.




Fehlsichtigkeiten


Was ist Fehlsichtigkeit? Gutes Sehen hat seinen Ursprung in der Abbildung scharfer Bilder auf der Netzhaut des Auges. Beim normalsichtigen Auge werden ankommende Lichtstrahlen durch die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper so abgelenkt, dass sie in einem sogenannten Brennpunkt auf der Netzhaut zusammentreffen. Ist dies nicht der Fall, entsteht ein unscharfes Bild und man spricht von einer Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit).

 



 

Normalsichtigkeit (Emmetropie)

 

Beim normalsichtigen Auge, welches fast kugelförmig ist, treffen die Lichtstrahlen in einem Brennpunkt auf der Netzhaut zusammen. Alle Gegenstände sowohl in der Nähe als auch in der Ferne sind scharf zu erkennen.

 

Kurzsichtigkeit (Myopie)


Ein kurzsichtiges Auge ist meist zu lang gewachsen. Der Brennpunkt der einfallenden Lichtstrahlen liegt nicht auf, sondern vor der Netzhaut. Kurzsichtige Menschen sehen in der Nähe scharf, weiter entfernte Gegenstände können ohne Sehhilfen nur verschwommen erkannt werden.
Die optische Korrektur erfolgt durch die Verminderung der Brechkraft des Auges durch das Vorsetzen einer Zerstreuungslinse. Dadurch verschiebt sich der Brennpunkt nach hinten auf die Netzhaut, die Abbildung ist wieder scharf. Der Korrekturwert einer Zerstreuungs-linse wird in negativen Dioptrien angegeben (z.B. -5,75 dpt).

 


Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit, Hyperopie)


Bei der Weitsichtigkeit ist das Auge meist zu kurz gewachsen, die Lichtstrahlen werden erst hinter der Netzhaut gebündelt. Weitsichtige Menschen sehen bis ins Alter in der Ferne meist gut, Gegenstände in der Nähe erscheinen jedoch unscharf.
Anders als beim kurzsichtigen Auge kann die Übersichtigkeit bis zu einem gewissen Alter durch die Augenlinse ausgeglichen werden. Die Augenlinse kann sich verformen (Akkommodation) und dadurch ihre Brechkraft erhöhen, was die zu geringe Brechkraft des übersichtigen Auges beim Blick in die Ferne ausgleicht.
Die optische Korrektur erfolgt durch das Erhöhen der Brechkraft des Auges, also bildlich durch das Verschieben des Brennpunktes nach vorne auf die Netzhaut. Bei der Brille und Kontaktlinse erfolgt dies durch eine Sammellinse, deren Korrekturwert in positiven Dioptrien angegeben wird (z.B. +3,5 dpt.).

 


Stabsichtigkeit (Astigmatismus, Hornhautverkrümmung)


Patienten mit einer Hornhautverkrümmung sehen Gegenstände in der Nähe wie in der Ferne verzerrt. Grund dafür ist meist die Hornhaut des Auges, die eher einem Ei als einer Kugel gleicht. Durch die unterschiedlichen Krümmungskurven wird das Licht z.B. in der Horizontalen anders gebrochen als in der Vertikalen. Die Folge ist eine verzerrte Abbildung: so erscheint z.B. ein Punkt zu einem Strich oder "Stab" verzerrt, daher auch der Name Stabsichtigkeit. Eine Hornhaut-verkrümmung tritt oft zusammen mit Kurz- oder Weitsichtigkeit auf.
Der optische Ausgleich erfolgt durch den Ausgleich der Wölbung bzw. eine Annäherung der Hornhautoberfläche an die Kugelform, so dass sich wieder alle Lichtstrahlen in einem Brennpunkt treffen. Bei der Brille und Kontaktlinse erfolgt dies durch sogenannte Zylindergläser, deren Lage vor dem Auge eine genau definierte Richtung haben müssen. Deshalb wird der Korrekturwert bei Brillen oder Kontaktlinsen mit dem Wert des Zylinders in Dioptrien und die Lage der Zylinderachse in Winkelgraden angegeben. Im Brillenpass steht dann z.B. für den Zylinderwert: Zyl. -1,5 dpt, Achse 0°.

 




Alterssichtigkeit (Presbyopie)

 
Mit zunehmendem Alter lässt bei jedem Menschen die Elastizität und damit die Fähigkeit der Augenlinse nach, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen (Akkommodation). Dieser "Akkommodationsverlust", der in der Regel zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr bemerkt wird, ist ein normaler Vorgang und betrifft ausnahmslos jeden Menschen - egal ob dieser bisher normal- oder fehlsichtig war.
 





Augenlasern ?


Vormittags in die Augenklinik, sich geschwind die Kurzsichtigkeit weglasern zu lassen, abends die Brille in den Mülleimer verbannen. Wer sich mit dem Gedanken an eine Laser-OP trägt, sollte nicht nur die Kosten einer OP, sondern auch die Risiken in Betracht ziehen. Alles andere wäre blauäugig. Denn auch wenn die refraktive Chirurgie (Eingriffe am Auge, um die Brechkraft des Auges einem gewünschten Wert anzunähern) große Fortschritte gemacht hat: Eine Operation am Auge bleibt immer ein Eingriff in gesundes Gewebe, der mit Risiken oder Folgeschäden verbunden sein kann. Ab einem Alter von etwa 40 bis 45 Jahren werden alle Operierten ohnehin wieder zu Brillenträgern: Die Alterssichtigkeit schlägt zu – und diese lässt sich nicht operativ korrigieren. Eine Brille garantiert vorhersagbar eine Verbesserung der Sehfähigkeit. Eine Operation dagegen kann zwar gutes Sehen vermitteln, dies ist jedoch nicht exakt vorhersagbar. Und wenn eine Komplikation auftritt, ist es nur ein schwacher Trost zu wissen: Mit Brille wäre das nicht passiert.